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DORA-Compliance-Promptbibliothek

Diese Promptbibliothek hilft Finanzinstituten, die Anforderungen der Digital Operational Resilience Act (DORA) zu erfüllen – der EU-Verordnung, die umfassende Anforderungen an das IKT-Risikomanagement für den Finanzsektor festlegt. Nutzen Sie diese Prompts mit ISMS Copilot, um DORA-konforme Rahmenwerke, Richtlinien und Dokumentationen zu erstellen.

Über diese Promptbibliothek

Diese Promptbibliothek hilft Finanzinstituten, die Anforderungen der Digital Operational Resilience Act (DORA) zu erfüllen, der EU-Verordnung, die umfassende Anforderungen an das IKT-Risikomanagement für den Finanzsektor festlegt. Nutzen Sie diese Prompts mit ISMS Copilot, um DORA-konforme Rahmenwerke, Richtlinien und Dokumentationen zu generieren.

DORA gilt für Kreditinstitute, Zahlungsinstitute, Wertpapierfirmen, Anbieter von Krypto-Dienstleistungen, Versicherungsunternehmen und kritische IKT-Drittanbieter. Stellen Sie sicher, dass DORA auf Ihre Organisation anwendbar ist, bevor Sie diese Prompts umsetzen.

Verwendung dieser Prompts

Ersetzen Sie [Platzhalter in eckigen Klammern] durch die spezifischen Angaben Ihrer Organisation. Beginnen Sie mit den Prompts zur Abgrenzung und Bewertung, bevor Sie zur Entwicklung und Umsetzung von Richtlinien übergehen. Laden Sie bestehende Risikobewertungen oder IKT-Richtlinien hoch, um kontextbezogene Ergebnisse zu erhalten.

DORA-Compliance-Bewertung

Bewertung der DORA-Anwendbarkeit und des Geltungsbereichs

Bewertung der DORA-Anwendbarkeit auf unsere Organisation:

Organisationstyp: [Kreditinstitut/Zahlungsinstitut/Wertpapierfirma/Anbieter von Krypto-Dienstleistungen/Versicherungsunternehmen/IKT-Drittanbieter]
EU-Präsenz: [in der EU ansässig/Niederlassung in der EU/Erbringung von Dienstleistungen für EU-Finanzinstitute]
Aktivitäten: [Beschreibung der erbrachten Finanzdienstleistungen]

Ermitteln Sie:
- Welche DORA-Kapitel auf uns anwendbar sind (IKT-Risikomanagement, Incident-Meldung, Resilienztests, Risiken durch Dritte, Informationsaustausch)
- Ob wir als kritischer IKT-Drittanbieter eingestuft werden
- Verhältnismäßigkeitserwägungen (Bestimmungen für kleine, nicht vernetzte Unternehmen)
- Wichtige Compliance-Fristen und schrittweise Umsetzungszeitpläne

Erstellen Sie eine DORA-Geltungsbereichserklärung und einen Compliance-Fahrplan.

Gap-Analyse gegenüber den DORA-Säulen

Durchführung einer Gap-Analyse unseres aktuellen IKT-Risikomanagements im Vergleich zu den fünf DORA-Säulen:

Aktueller Stand:
- IKT-Risikomanagement: [Beschreibung der aktuellen Praktiken]
- Incident-Management: [aktuelle Incident-Reaktion und -Meldung]
- Resilienztests: [aktuelle Testaktivitäten]
- Risiken durch Dritte: [Praktiken des Lieferantenmanagements]
- Informationsaustausch: [Teilnahme an Bedrohungsinformationen]

Für jede DORA-Säule liefern Sie:
- Wichtige regulatorische Anforderungen
- Unser aktuelles Compliance-Niveau (konform/teilweise konform/nicht konform)
- Spezifische Lücken und fehlende Kontrollen
- Risikobewertung (kritisch/hoch/mittel/niedrig)
- Empfehlungen zur Behebung
- Geschätzter Aufwand und Zeitplan zur Erreichung der Compliance

Priorisieren Sie nach Frist: DORA ist seit dem 17. Januar 2025 in Kraft.

IKT-Risikomanagement-Rahmenwerk (Kapitel II)

IKT-Risikomanagement-Richtlinie

Erstellen Sie eine umfassende IKT-Risikomanagement-Richtlinie gemäß DORA Artikel 6:

Organisation: [Name und Typ]
IKT-Umgebung: [Systeme, Infrastruktur, kritische Dienstleistungen]

Richtlinienabschnitte:
- Governance-Struktur (Rollen des Leitungsorgans, CIO/CISO, Risikofunktionen)
- Identifizierung, Klassifizierung und Bewertung von IKT-Risiken
- Schutz- und Präventionsmaßnahmen
- Erkennungsfähigkeiten und Überwachung
- Reaktions- und Wiederherstellungsverfahren
- Lernen und Weiterentwicklung (Lessons Learned, kontinuierliche Verbesserung)
- Kommunikation und Berichterstattung (an das Leitungsorgan, Aufsichtsbehörde)
- Integration in das Gesamt-Risikomanagement
- Verhältnismäßigkeit und risikobasierter Ansatz

Stellen Sie die Ausrichtung auf DORA Artikel 5-16 und aufsichtsrechtliche Erwartungen sicher.

IKT-Asset-Inventar und -Klassifizierung

Entwickeln Sie ein IKT-Asset-Inventar und ein Klassifizierungsschema gemäß DORA Artikel 8:

Unsere IKT-Landschaft:
- Anwendungen: [Liste geschäftskritischer Anwendungen]
- Infrastruktur: [Rechenzentren, Cloud-Dienste, Netzwerke]
- Datenrepositorien: [Datenbanken, Data Warehouses]
- Dienstleistungen Dritter: [kritische IKT-Anbieter]

Für jede Asset-Kategorie liefern Sie:
- Inventarvorlage (Asset-ID, Beschreibung, Verantwortlicher, Standort)
- Klassifizierungskriterien (Kritikalität, Vertraulichkeitsanforderungen, Verfügbarkeitsanforderungen)
- Abhängigkeiten und Verbindungen
- Geschäftsauswirkungen bei Nichtverfügbarkeit
- Wiederherstellungszeitziele (RTO)
- Anforderungen an die unterstützende Dokumentation

Erstellen Sie ein Register-Template, das für die laufende Pflege und aufsichtsrechtliche Überprüfung geeignet ist.

Business Continuity und Disaster Recovery

Erstellen Sie IKT-Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Pläne, die DORA Artikel 11 erfüllen:

Kritische Funktionen: [Liste regulierter/geschäftskritischer Funktionen]
Abhängigkeiten: [IKT-Systeme, die jede Funktion unterstützen]
Risikoszenarien: [Cyberangriffe, Systemausfälle, Ausfälle von Anbietern]

Für jede kritische Funktion entwickeln Sie:
- Impact-Analyse (RTO, RPO, Kritikalität)
- Wiederherstellungsstrategien (Failover, Backup-Systeme, manuelle Workarounds)
- Aktivierungskriterien und Entscheidungsfindung
- Kommunikationsplan (intern, Kunden, Behörden)
- Testanforderungen (Häufigkeit, Umfang, Szenarien)
- Verfahren zur Pflege und Aktualisierung der Pläne

Berücksichtigen Sie DORA-spezifische Anforderungen: schwere IKT-bezogene Vorfälle, Ausfälle von Drittanbietern, Überprüfung der Business-Continuity-Richtlinie durch das Leitungsorgan.

DORA verlangt die Genehmigung und jährliche Überprüfung des IKT-Risikomanagement-Rahmenwerks durch das Leitungsorgan. Stellen Sie sicher, dass Governance und Aufsicht in Ihren Richtlinien und Plänen dokumentiert sind.

Management IKT-bezogener Vorfälle (Kapitel III)

Vorfallsklassifizierung und Meldeverfahren

Entwickeln Sie ein Verfahren zur Klassifizierung und Meldung von IKT-Vorfällen gemäß DORA Artikel 17-20:

Vorfallskategorien, denen wir begegnen könnten:
- Cyberangriffe: [Ransomware, DDoS, Datenpannen]
- Systemausfälle: [Anwendungsfehler, Infrastrukturausfälle]
- Datenintegritätsprobleme: [Datenkorruption, unbefugte Änderungen]
- Ausfälle Dritter: [Ausfälle kritischer Anbieter]

Erstellen Sie:
- Klassifizierungsschema für Vorfälle (schwere Vorfälle, die eine Meldung an die Aufsicht erfordern)
- Wesentlichkeitsschwellen, abgestimmt auf RTS (betroffene Kunden, Dauer, Datenauswirkung, Reputationsschaden, finanzielle Verluste)
- Frist für die Erstmeldung (4 Stunden für schwere Vorfälle in einigen Jurisdiktionen)
- Fristen für Zwischen- und Abschlussberichte
- Anforderungen an die Ursachenanalyse
- Integration in bestehende Incident-Response-Prozesse (CSIRT, SOC)

Vorlagen für Meldungen an die zuständigen Behörden in vorgeschriebenen Formaten.

Incident-Response- und Wiederherstellungsverfahren

Erstellen Sie IKT-Incident-Response-Verfahren gemäß DORA Artikel 17:

Struktur des Reaktionsteams:
- Incident Commander: [Rolle]
- Technisches Team: [Sicherheit, Betrieb, Anwendungen]
- Kommunikation: [intern, extern, regulatorisch]
- Recht und Compliance: [Datenschutzbeauftragter, Rechtsberatung, Compliance]

Verfahrensbestandteile:
- Erkennungs- und Alarmierungsmechanismen
- Ersteinschätzung und Klassifizierung
- Eindämmungs- und Beseitigungsschritte
- Wiederherstellung und Instandsetzung
- Beweissicherung (Forensik)
- Kommunikationsprotokolle (Aufsichtsbehörde, Kunden, Medien)
- Nachbereitung und Lessons Learned
- Integration in die GDPR-Meldepflicht bei Datenschutzverletzungen (falls zutreffend)

Berücksichtigen Sie DORA-spezifische Elemente: freiwillige Meldung von Vorfällen an das CSIRT-Netzwerk, grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit anderen Behörden.

Testen der digitalen operationellen Resilienz (Kapitel IV)

Resilienztestprogramm

Gestalten Sie ein Programm zum Testen der digitalen operationellen Resilienz gemäß DORA Artikel 24-26:

Unser Risikoprofil:
- Organisationstyp: [ob bedeutendes/kritisches Finanzinstitut]
- IKT-Komplexität: [Systeme, Auslagerungsgrad]
- Bedrohungslandschaft: [relevante Cyberbedrohungen]

Komponenten des Testprogramms:

1. Grundlegende Tests (für alle Institute):
- Schwachstellenanalysen: [Häufigkeit, Umfang, Tools]
- Open-Source-Analysen: [Bedrohungsinformationen, Schwachstellendatenbanken]
- Netzwerksicherheitsbewertungen: [externe/interne Penetrationstests]
- Gap-Analysen: [Kontrollbewertungen]
- Physische Sicherheitsüberprüfungen: [Rechenzentren, Büros]
- Fragebögen und Scans: [Überprüfungen der Sicherheitslage]
- Quellcodeprüfung: [kritische Anwendungen]
- Szenariobasierte Tests: [Business Continuity, Disaster Recovery]
- Kompatibilitätstests: [Software-Upgrades, Patches]
- Leistungstests: [Kapazität, Stresstests]

2. Erweiterte Tests (für bedeutende Institute):
- Threat-Led Penetration Testing (TLPT): Red-Team-Übungen, die reale Angriffe simulieren
- TLPT-Umfang, Häufigkeit (alle 3 Jahre) und Methodik
- Verwendung des TIBER-EU- oder eines gleichwertigen Frameworks
- Interne vs. externe Tester
- Koordination und Schutzmaßnahmen des White Teams

Erstellen Sie einen Testplan, Umfangdefinitionen und Anforderungen an die Ergebnisse.

Kleinere, nicht vernetzte Unternehmen profitieren von Verhältnismäßigkeitsbestimmungen. Passen Sie Ihr Testprogramm an Ihre Größe, Ihr Risikoprofil und Ihre Komplexität an, anstatt alle Elemente umzusetzen.

IKT-Risikomanagement für Dritte (Kapitel V)

Rahmenwerk für das IKT-Risikomanagement Dritter

Erstellen Sie ein Rahmenwerk für das IKT-Risikomanagement Dritter gemäß DORA Artikel 28-30:

Unsere Landschaft der Drittanbieter:
- Kritische IKT-Anbieter: [Cloud, Rechenzentren, Zahlungsabwickler, Softwareanbieter]
- Unterstützende Anbieter: [weniger kritische Dienstleistungen]
- Vertragliche Vereinbarungen: [Beschreibung der aktuellen Verträge]

Elemente des Rahmenwerks:

1. Strategie für das Risikomanagement Dritter (Artikel 28):
- Kriterien und Methodik für die Risikobewertung
- Due-Diligence-Anforderungen (vor Vertragsabschluss, laufend)
- Management von Konzentrationsrisiken (übermäßige Abhängigkeit von einzelnen Anbietern)
- Risiken durch Subunternehmer und vierte Parteien
- Exit-Strategien und Übergangsplanung

2. Wichtige vertragliche Bestimmungen (Artikel 30):
- Service-Level-Agreements (Verfügbarkeit, Leistung)
- Zugangs-, Audit- und Inspektionsrechte
- Anforderungen an Datensicherheit und -standort
- Meldepflichten bei Vorfällen
- Kündigungsrechte und Unterstützung
- Einschränkungen und Meldungen bei Subunternehmern

3. Register der Informationen (Artikel 28):
- Inventar der IKT-Drittvereinbarungen
- Kritikalitätsklassifizierung (kritisch/wichtig vs. unterstützend)
- Verarbeitete Daten und Standorte
- Zusammenfassung der vertraglichen Bedingungen
- Risikobewertungen und Kontrollen

Stellen Sie die Einhaltung der EBA/ESMA/EIOPA-Leitlinien zur Auslagerung sicher.

Bewertung kritischer IKT-Drittanbieter

Bewerten Sie, ob unsere IKT-Dienstleister gemäß DORA als „kritisch“ einzustufen sind, und die damit verbundenen Auswirkungen:

Unsere wichtigsten Anbieter:
[Liste der wichtigsten IKT-Anbieter und die von ihnen erbrachten Dienstleistungen]

Analysieren Sie für jeden Anbieter:
- Kritikalität für unsere Abläufe (wesentliche Funktion, systemische Bedeutung)
- Ersetzbarkeit (Verfügbarkeit von Alternativen, Wechselkosten)
- Anzahl der bedienten Finanzinstitute
- Ob sie die Schwellenwerte für kritische Drittanbieter erfüllen

Falls der Anbieter als kritisch eingestuft wird:
- Zusätzliche Aufsicht durch den Lead Overseer
- Verpflichtende Zusammenarbeit bei Aufsichtstätigkeiten
- Erweiterte vertragliche Bestimmungen
- Meldepflichten bei Vorfällen
- Anforderungen an Resilienz und Tests

Entwickeln Sie eine Strategie für das Management von Beziehungen zu kritischen Anbietern unter dem verstärkten Aufsichtsregime.

Informationsaustausch (Kapitel V)

Teilnahme am Austausch von Cyberbedrohungsinformationen

Einrichtung der Teilnahme an Informationsaustauschvereinbarungen gemäß DORA Artikel 45:

Möglichkeiten zum Informationsaustausch:
- ISACs des Finanzsektors (Information Sharing and Analysis Centers)
- Nationale Cybersicherheitsbehörden und CSIRTs
- Branchen-Peergroups
- Plattformen für Bedrohungsinformationen

Teilnahme-Rahmenwerk:
- Arten von Informationen, die geteilt werden (Indikatoren für Bedrohungen, Schwachstellen, Vorfälle, Abwehrmaßnahmen)
- Arten von Informationen, die empfangen werden (Bedrohungsinformationen, Angriffsmuster, Empfehlungen zur Abwehr)
- Anforderungen an Vertraulichkeit und Anonymisierung
- Rechtliche Schutzmaßnahmen für den Austausch (DSGVO-Compliance, Haftungsschutz)
- Operative Verfahren (wie, mit wem, wann geteilt wird)
- Interne Genehmigungsprozesse
- Feedback-Schleifen und Lessons Learned

Berücksichtigen Sie DORA-Bestimmungen: freiwillige Teilnahme, Haftungsschutz, Vertraulichkeit, DSGVO-Ausnahmen für Cybersicherheitszwecke.

Governance und Verantwortlichkeit

Aufsicht des Leitungsorgans über IKT-Risiken

Definieren Sie die Verantwortlichkeiten des Leitungsorgans für IKT-Risiken gemäß DORA Artikel 5:

Unsere Governance-Struktur:
- Zusammensetzung des Leitungsorgans: [Vorstand, Geschäftsführung]
- IKT-Risikofunktion: [CIO, CISO, IT-Risikoteam]
- Berichtswege: [wie IKT-Risiken an das Leitungsorgan kommuniziert werden]

Verantwortlichkeiten des Leitungsorgans:
- Genehmigung des IKT-Risikomanagement-Rahmenwerks
- Genehmigung der Strategie für digitale operationelle Resilienz
- Aufsicht über IKT-Risikoexposition und Risikoappetit
- Zuweisung von Ressourcen und Budget für IKT-Risiken
- Genehmigung von IKT-Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Plänen
- Überprüfung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus Resilienztests
- Aufsicht über IKT-Risiken durch Dritte
- Genehmigung größerer IKT-Änderungen und -Projekte

Erstellen Sie:
- Aufgabenbeschreibung für die IKT-Risikoaufsicht (Ausschuss des Leitungsorgans oder Gesamtgremium)
- Berichtsvorlagen (IKT-Risiko-Dashboard, Incident-Zusammenfassungen, Testergebnisse)
- Häufigkeit und Tagesordnungspunkte von Sitzungen
- Schulungsanforderungen für nicht geschäftsführende Mitglieder zu IKT-Risiken

Stellen Sie sicher, dass das Leitungsorgan IKT-Risiken versteht und aktiv beaufsichtigt, anstatt nur formal zu genehmigen.

DORA-Compliance-Dokumentation und Nachweise

Entwickeln Sie eine umfassende DORA-Compliance-Dokumentation für die aufsichtsrechtliche Überprüfung:

Dokumentationsanforderungen nach DORA-Kapiteln:

Kapitel II (IKT-Risikomanagement):
- IKT-Risikomanagement-Rahmenwerk und -Richtlinie
- IKT-Asset-Inventar und -Klassifizierung
- Business-Impact-Analysen
- IKT-Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Pläne
- Backup- und Wiederherstellungsverfahren
- Change-Management-Verfahren
- Patch-Management-Verfahren

Kapitel III (Incident-Management):
- Incident-Response-Verfahren
- Methodik zur Vorfallsklassifizierung
- Incident-Register und Meldeunterlagen
- Ursachenanalysen und Lessons Learned

Kapitel IV (Tests):
- Resilienztestprogramm und -plan
- Testergebnisse und Erkenntnisse
- Maßnahmenpläne und Nachweise
- TLPT-Berichte (falls zutreffend)

Kapitel V (Risiken durch Dritte):
- Richtlinie für das Risikomanagement Dritter
- Register der IKT-Drittvereinbarungen
- Due-Diligence-Bewertungen
- Verträge mit wichtigen Bestimmungen
- Exit-Pläne

Governance:
- Protokolle des Leitungsorgans (Diskussionen und Genehmigungen zu IKT-Risiken)
- IKT-Risikoberichte an das Leitungsorgan
- Schulungsunterlagen für das Leitungsorgan

Erstellen Sie eine Struktur für ein DORA-Compliance-Repository und einen Plan zur Sammlung von Nachweisen für laufende aufsichtsrechtliche Prüfungen.

DORA legt den Fokus auf kontinuierliche Resilienz, nicht auf Compliance zu einem bestimmten Zeitpunkt. Integrieren Sie von Anfang an laufende Überwachung, Tests und Verbesserungen in Ihr Rahmenwerk.

DORA-Compliance-Best Practices

Integration mit bestehenden Rahmenwerken

Abgleich der DORA-Anforderungen mit unseren bestehenden Compliance-Rahmenwerken, um Dopplungen zu vermeiden:

Bestehende Rahmenwerke:
- ISO 27001: [falls zertifiziert oder implementiert]
- NIS2: [falls als wesentliche/wichtige Einrichtung im Geltungsbereich]
- DSGVO: [Datenschutz und Meldepflicht bei Datenschutzverletzungen]
- SOC 2: [falls Dienstleistungen für US-Kunden erbracht werden]
- PCI DSS: [falls Kartendaten verarbeitet werden]

Für jede DORA-Anforderung identifizieren Sie:
- Überschneidungen mit bestehenden Kontrollen
- Lücken, die neue Kontrollen erfordern
- Möglichkeiten für integrierte Compliance (z. B. einheitliches Testprogramm)
- Widersprüchliche Anforderungen, die einer Abstimmung bedürfen
- Gemeinsame Nachweise und Dokumentation

Erstellen Sie ein integriertes Compliance-Rahmenwerk, das bestehende Investitionen nutzt und gleichzeitig DORA-spezifische Anforderungen erfüllt (z. B. Aufsicht durch das Leitungsorgan, Fristen für die Meldung von Vorfällen, TLPT).

DORA baut auf bestehenden Standards wie ISO 27001 auf, fügt jedoch finanzsektorspezifische Anforderungen hinzu. Nutzen Sie bestehende Rahmenwerke als Grundlage und ergänzen Sie sie um DORA-spezifische Elemente.

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